Einen Move voraus

02.09.2019

Was liegt für ein auf Büroeinrichtungen spezialisiertes Architekturbüro noch näher, als sein eigenes Büro als Forschungslabor für agile und zukunftsträchtige Arbeitsprozesse zu gestalten? Dies in einem einzigartigen architektonischen Juwel zu tun. Das Architekturunternehmen M Moser, eines der großen, global agierenden Architektur- und Innenarchitekturbüros mit Büros in Australien, Asien, Indien, Europa und den Vereinigten Staaten, hat in diesem Sommer seine neuen Büroflächen im neo-gotischen Woolworth-Gebäude in New York/Manhattan bezogen. Als „Kathedrale des Konsums“ dominierte es einst die Skyline New Yorks. Dem Umzug in das seinerzeit höchste Gebäude der Welt, das 1913 nach den Plänen des Architekten Cass Gilbert errichtet worden war, waren umfangreiche Mitarbeiter-Befragungen, Online-Interviews und Belegungsstudien vorausgegangen. Nichts weniger als ein „lebendiges Labor zur Neuentwicklung zukunftsfähiger Arbeitsplätze“ war das ehrgeizige Planungsziel der Profigestalter. Dabei sollten Wohlbefinden und Leistungsmotivation der Mitarbeiter ebenso wie das künftige Wachstum des Unternehmens mitbedacht werden.

Das Herz des „Living Lab“ von M Moser in Ney York ist der „Workshop“ mit den Entwurfsarbeitsplätzen. Die Tische sind auf Rollen gelagert, Wilkhahn-Free-to-move-Stuhl ON sorgt für den richtigen Move beim Arbeiten. Bildnachweis: M Moser Associates, Fotograf: Eric Laignel

Die Förderung von Bewegungsfreude und Mobilität ist ein Kernfaktor erfolgreicher Office-Konzepte. Es war für M Moser daher naheliegend, im neuen Büro komplett auf stationäre Arbeitsplätze zu verzichten und ausschließlich auf „Hot Desking“ und mobile Devices zu setzen. Mitarbeiterworkshops, der bereits in den bestehenden Räumen erprobbare Einsatz mobiler Geräte sowie eine App halfen beim Übergang zu den neuen Arbeitsweisen und einer Verbesserung der Abläufe bereits im Vorfeld des Umzugs. Diese behutsame Form des Change-Managements sorgte zudem für die angestrebte Mitarbeiteridentifikation mit dem Prozess und den neuen Strukturen.

Spezifisch gestaltete Räume, ein einladendes Ambiente und die Möglichkeit der individuellen Aneignung und Mitgestaltung des Arbeitsumfelds sind mindestens ebenso wichtige Faktoren für erfolgreiche Büroarbeit. M Moser macht beispielhaft vor, wie das geht: Zunächst betritt man das ehrwürdige Gebäude durch die atemberaubende Halle und fährt von hier mit dem aufwändig detaillierten Fahrstuhl in den 24. Stock. Im Eingangsbereich von M Moser erwartet Besucher und Mitarbeiter nicht etwa eine kühle Rezeption, sondern eine einladende, Cafe-artige Lounge, in der sich ein „Community Manager“ um das Wohlbefinden kümmert. Jeder der von hier erschlossenen Arbeits- und Aufenthaltsbereiche hat eine eigene gestalterische Identität – vom Living-Ambiente im Präsentationsraum über das Kunstgalerie-Setting in der Lobby (hier wird lokale Kunst ausgestellt) und die fast private Esszimmer-Atmosphäre im Konferenzraum bis zum robusten Werkstatt-Geist bei den Arbeitsplätzen. Digitale Features wie ein 3D-Drucker und ein eigener Raum für VR-Präsentationen unterstreichen das zukunftsorientierte Selbstverständnis des Unternehmens. Die unternehmerische Fürsorge für die Mitarbeiter/innen drückt sich hingegen in einem „Quiet room“ als intimem Rückzugsort zum Beten, Stillen oder Meditieren aus.

Großzügige Kommunikationszonen und -präsentationsscreens zeugen vom zukunftsorientierten, offenen Spirit des M Moser „Living Lab“. Bildnachweis: M Moser Associates, Fotograf: Eric Laignel

Im Herzen des Büros, dem „Workshop“, war es wichtig, die Mobilität der Mitarbeiter nicht allein über den Grundriss zu fördern: Hier sind die Arbeitsplätze der Mitarbeiter vom Designteam M Moser als auf Rollen gelagerte und damit beliebig räumlich konfigurierbare Arbeitsplätze gestaltet. Um auch im Sitzen die Beweglichkeit des Personals zu aktivieren, wählten die Innenarchitekten den Free-to-Move-Bürodrehstuhl ON von Wilkhahn. Mit seiner einzigartigen Mechanik erlaubt der ON nicht nur die volle Beweglichkeit des Körpers vom Seitwärtsschwung bis zur Beckenrotation, sondern fördert auch die für den Organismus so wichtigen Mikrobewegungen.

Im wohnlich gestalteten Konferenzraum kommt der Wilkhahn-Freischwinger „Range 180“ zum Einsatz. Er setzt mit seinem hellen Polster einen frischen Akzent im edel abgedunkelten Ambiente. Bildnachweis: M Moser Associates, Fotograf: Eric Laignel

Um es mit den Worten von M Moser zu sagen: „Die Entscheidung für den ON-Bürostuhl mit seinem preisgekrönten Design für unser neues Office im Woolworth Building fiel aus mehreren Gründen: wegen der klaren Linien, der hochwertigen Produktqualität und der Verbesserung des ergonomischen Arbeitsplatzes. Diese Faktoren bescheren uns sowohl eine Platinum-Zertifizierung im WELL Building Standard als auch Komfort für unsere Mitarbeiter, während sie leistungsstarke Arbeitsplätze für globale Unternehmen gestalten.“

In den Konferenzräumen kommt der Wilkhahn-Freischwinger „180 range“ zum Einsatz . Die hell bezogenen Stühle mit dem edel verchromten Gestell unterstützen die wohnliche Atmosphäre der Räume und sorgen zudem für inneren wie äußeren Schwung – beim internen Brainstorming ebenso wie beim Kundengespräch.

Mehr zum Free-to-Move-Drehstuhl ON.

Mehr zum Freischwinger ON.

Zu M Moser Associates.